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Bellapais Abtei

Erbaut im 14. Jahrhundert, liegt die wunderbare Abtei ca. 6 km östlich von Kyrenia, am Rande einer 17 m hohen Klippe. Die Erbauer waren Prämonstratenser-Mönche, deren Orden 1121 durch den Heiligen Norbert in Premontre (Frankreich) gegründet und 100 Jahre später von den Lusignans nach Zypern gerufen wurde. Bellapais hieß ursprünglich 'Abbaye de la Paix' (Abtei des Friedens) und 'Abbeé Blanche' letzteres wegen der von den Mitgliedern des Ordens getragenen weißen Tracht. Die Abtei wurde im späten 16. Jahrhundert aufgegeben. Mit ihren herrlichen, gotischen Kreuzgängen, wird die Abtei als das beste gotische Bauwerk der ganzen Levante angesehen.

Bellapais Abtei

Die Burg Kantara

Die Burg Kantara, die von den Byzantinern im 11. Jahrhundert erbaut wurde, erhebt sich auf einer Reihe von Bergkuppen. Sie ist nicht nur die östlichste Burg, sondern mit einer Höhe von 700 m über dem Meer auch die tiefstgelegenste der drei Burgen. Trotzdem liegt sie hoch genug, um einen atemberaubenden für Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen zu haben. Diese Lage Kantaras auf dem Rückrad der Berge ist wirklich grandios.

Burg Kantara

Das Tekke der Mevlevi Derwische

Dieses Tekke (Kloster) befindet sich in der Nähe des Kyrenia Tors in Nikosia. Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und als Tekke der tanzenden Derwische bekannt. Weil das Tekke eine Ehrfurcht gebietende Atmosphäre des Ehrfurchtes besitzt, fühlt man sich wie in einem Muslimhaus während des Gottesdienstes. Das Kloster war das einzige seiner Art auf Zypern. Heute ist es ein Museum für türkische Kunst und Kunstgewerbe und wird auch 'Türkisches Museum' genannt.

Tekke Mevlevi

Büyük Han / Die Große Herberge

Büyük Han wurde kurz nach der osmanischen Eroberung, wahrscheinlich bereits 1572, vom ersten osmanischen Gouverneur Zyrens, Muzaffer Pascha, vor allem für Kaufleute errichtet. Das zweigeschossige Gebäude mit rund 50 m Strassen- front bildet einen quadratischen Komplex, der zum Innenhof hin einen Säulengang sowie darüberliegende Veranden. Das Gebäude bietet Platz für 68 Zimmer. In der Mitte des viereckigen Innenhofes steht eine kleine Moschee. Diese Herberge ist ein schönes Beispiel für die osmanische Architektur.

Büyük Han

Kyrenia Tor

Nikosia hat drei Tore, durch die man Nikosia betreten kann. Kyrenia ist eines von diesen Toren. Girne Kapisi / Kyrenia Tor hiess ursprünglich Porto del Provveditore nach dem venezianischen Gouverneur (Provveditore) Francesco Barbaro. Vom mittelalterlichen Tor selbst ist nur noch der eigentliche Durchlass samt Umrandung, der jetzt recht isoliert und unmotiviert zwischen den beiden Mauerdurchlässen steht, die die Briten 1931 des aufkommenden Verkehrs wegen in die Stadtmauer schlugen.

Kyrenia Tor

Lefke

Im Nordwesten des Landes, 74 km von Nikosia entfernt, liegt von Zitrus- plantagen umgeben am Fuße der Troodosberge das liebliche Städtchen Lefke. Dank fruchtbaren Bodens, der zahlreichen unterirdischen Quellen und eines grossengroßen Stausees sind die hier reifenden Zitrusfrüchte besonders saftig und wohlschmeckend. Einen Kilometer außerhalb der Ortschaft befinden sich die größten Kupfervorkommen auf der Insel. Lefke hat den Charakter eines typisch osmanischen Städtchen und spiegelt die 300-jährige osmanische Herrschaft auf Zypern wieder.

Lefke

Der Othello Turm

"Herzlich willkommen auf Zypern", lässt Shakespeare seinen Othello in der von den Lusignans erstellten, und von Venezianern erweiterten Zitadelle von Famagusta sagen. Der Othello-Turm ist eigentlich eine Zitadelle am Hafen mit einer schönen gotischen Halle aus dem 14. Jahrhundert. über dem Eingang der Zitadelle befindet sich noch der geflügelte Markuslöwe.

Othello Turm

Salamis

Die Stadt Salamis soll vom legendären Troja-Kämpfer Teukros um das Jahr 1184 v.Chr. gegründet worden sein. Im 4. Jahrhundert haben Erdbeben Salamis zerstört. Die Stadt wurde durch Kaiser Konstantius wieder aufgebaut und erhielt den Namen Konstantia. Zu ihrer Blütezeit war Salamis mit rund 150,000 Einwohnern nicht nur der größte Handelsmittel- punkt von Rom, sondern galt aufgrund seiner langen Sandstrände auch als einer der schönsten Städte der Levante. Die Stadt fand ein tragisches Ende: Arabische Einfälle im 7. Jahrhundert n. Chr. und ein paar Erdbeben im 4. Jahrhundert n. Chr. haben sie endgültig zerstört.

Salamis ist heute großteils bedeckt von Bäumen, die ein Teil des Salamis Waldes sind. Erst knapp 10 Prozent des Geländes von 5 km sind freigelegt: Dazu gehören das römische Amphitheater, dass zu den größten Zyperns zählt, ein Gymnasium, Bäder, ein Marktplatz, sowie die Fundamente einer großen Basilika gehören dazu. Das Bild der Ausgrabungen bestimmen heute die Ruinen der römischen Stadt und ihrer großartigen Anlagen.

Salamis

Das Schiffswrack Museum

Etwas Besonderes ist das Schiffswrackmuseum in der Zitadelle von Kyrenia. Dort wird das älteste der bisher gehobenen Handelsschiffe der Welt mit samt Ladung, unter anderem, Weinamphoren, die auch 9000 Mandeln enthielten ausgestellt. Das Schiff sank bei einem Sturm um 300 v. Chr. außerhalb des Hafens von Kyrenia. Außerdem ist bemerkenswert, dass der Schiffskörper aus Pinienholz (12 m lang, 4.5 m breit) im Gegensatz zu späteren Schiffsbautechnicken von Kiel her nach oben gebaut wurde.

Schiffs- wrack

Soli Theather

Die Stadt Soli soll im 600 v. Chr. gegründet worden sein. Soli, das seine Blütenzeit während der römischen Herrscherzeit erlebte, wurde bei den Angriffen der Araber im Jahre 648 n. Chr. zerstört. In Soli wurden erstmals in 1930 unter schwedischer Leitung mit Ausgrabungsarbeiten begonnen, bei denen ein römisches Theather freigelegt wurde. Von einer kanadischen Archäologengruppe wurden in jüngster Zeit u.a. die Grundmauern einer frühchristlichen Basilika und ein auffallender Mosaikboden freigelegt. Noch trägt die Ruinenstadt verborgene Schätze.

Soli Theather

Die Burg St. Hilarion

1 km südwestlich von Kyrenia erhebt sich in ca. 700 m Höhe auf einem Gipfel die Burg St. Hilarion, die im Vergleich zu Kantara und Buffavento die schönste dieser drei mittelalterlichen Burgen in den Beschparmak /Fünffinger Bergen ist. Die Burg wurde nach einem dort im 10. Jahrhundert lebenden Heiligen, dem syrischen Einsiedler Hilariondem Grossen, benannt. Die Byzantiner bauten ihm zu Ehren im 10. Jahrhundert eine Kapelle, danach ein Kloster und später zu einer Burg umgestaltet wurde.

Zu einer weiteren Befestigung kam es zu Anfang des 13. Jahrhunderts unter den Lusignans. Sie bauten St. Hilarion zu der stärksten und glanzvolle Sommer- residenz aus, welche auch als Zufluchtsort in Notzeiten benutzt wurde.

St. Hilarion

Lapidari/ Das Steinmuseum

Etwa 50 m weiter östlich von der Selimiye Moschee steht das Steinmuseum / Lapidari Müzesi. Es ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes venezianisches Gebäude. Heute werden dort die aus dem Mittelalter stammenden Grabsteine, Marmor, und Steindekoration aus Palästen und Kirchen und dergleichen aufbewahrt. Bemerkenswert sind der Sarkophag der Familie Dampierre und der Grabstein Adana von Antiochen aus dem 13. Jahrhundert.

Lapidari

Der Venezianische Palast und Kerker von Namik Kemal

Der Palast der Lusignans wurde bei Angriffen im Jahre 1571 zerstört und dient seit der türkischen Einnahme von Famagusta als Polizeiwache. In einer kleinen Zelle lebte von 1873 bis 1876 der Volksdichter Namik Kemal, der von Sultan Abdülaziz nach Zypern verbannt worden war.

Venizian. Palast

Vouni Palast

Etwa 9 km westlich von Gemikonagi liegt auf einer 250 m hohen Felsenklippe über dem Meer der Palast von Vouni. Der Königspalast wurde auf dieser Felsenklippe errichtet und ist ringsum mit einer Mauer umgeben. Mit dem Bau wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. während des Aufstandes der zyprischen Städte gegen die Perser begonnen. 380 v. Chr. wurde das Königspalast durch ein Feuer verwüstet und später von der unter persischer Souveränität stehenden Bevöl- kerung von Soli Grundmauern zerstört.

Vouni Palast

Die Kyrenia Zitadelle

Der mächtige Bau der Zitadelle gehört zu den ältesten und zugleich besterhaltensten Festungsanlagen auf Zypern. Gegründet von den Byzantinern im 9. Jahrhundert n. Chr. zur Abwehr der Araber, wurde sie im 13. Jahrhundert von den Lusignans ausgebaut und unter der Herrschaft der Venezianer erneut vergrößert. Sie wurde sechsmal belagert, ist aber im Kampf niemals erobert worden.

Kyrenia Zitadelle
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